Feeds:
Artikel
Kommentare

Nachtrag

Bezüglich Waffenschaden hätte man eine Anzeige für echte Punkte über Trefferpunkte. Man müsste also Testreihen fahren, indem zwei Spieler aufeinander einprügeln.Damit dort wirklich sinnvolle Zahlen rauskommen, müsste man aber alle anderen Einflüsse ausschließen:

Spielt die Kraft oder Geschicklichkeit des Angreifers eine Rolle? Wahrscheinlich ja.
Spielt es eine Rolle, ob er die Waffe gemeistert hat? Mit Sicherheit.
Spielen Stärke oder Ausdauer des Opfers eine Rolle? Könnte sein.
Hat er Rüstung an? Kann er ja ausziehen.
Spielts eine Rolle, ob ich am Arm oder am Bein treffe? Uff.
Hat er vielleicht gerade Trefferpunkte regeneriert? Oops.

Schon auf den ersten Blick hätte ich da verdammt viele Fragen…

Und dann, trotz aller Neugier: selbst wenn ich solche Zahlen hätte, würde ich es mir überlegen, ob ich sie veröffentliche. Ich denke, die Macher von Avalon zeigen die genauen Schadenswerte mit Absicht nicht an, sondern stattdessen eine Umschreibung. Beim Kampfscroll ist es ja genauso.

Ich finde das gar nicht schlimm. Wenn Spieler wissen würden, daß XY die beste Ausrüstung ist, dann werden sie auch nur die benutzen und genau die abfarmen. Und Monokultur finde ich einfach nur doof. Was macht der Spieler, wenn er XY hat? Sich langweilen?

In gewissen anderen Spielern führt das dann dazu, dass in 3 Monaten XY+1 auf den Markt geworfen wird. Rüstungsspirale find ich genauso doof. So bleibt eine gewisse Restunschärfe, die durchaus ihren Reiz hat.

Avalon hat viele Geheimnisse, wegen mir kann es auch ein paar behalten ;)

Ode an die Neugier

Zur Abwechslung gibt es mal wieder einen Artikel, der sich eher an die Neulinge unter den Spielern richtet.

Ich möchte Euch eine Eurer Fähigkeiten näher vorstellen, die sicherlich unterschätzt wird und deren volle Bedeutung ich auch erst recht spät begriffen habe – das Bewerten.

Man kann grundsätzlich jeden Gegenstand bewerten, das sieht z.B. so aus:

> bewerte fackel
Eine Fackel, die etwa einen halben "Stein" wiegt und schmal, duenn und lang
ist.

oder

> bewerte kurzschwert
Ein Kurzschwert, das etwa einen "Stein" wiegt und duenn und lang ist. Es
ist eine Klingenwaffe, mit der Du nicht besonders grossen Schaden machen,
aber gut parieren und auch gut attackieren kannst, und wird noch ewig
halten. Vom Gesamteindruck her gefaellt Dir das Kurzschwert so
einigermassen.
Das Kurzschwert gehoert zu den Kurzschwertern.
Es wird einhaendig gefuehrt.

In den paar Sätzen stecken jede Menge Informationen:

Gewicht

Die erste Information ist gleich eine der Wichtigsten – das Gewicht. Man hat niemals genug Tragkraft. Als Elfe schon gar nicht. Es ist daher extrem wichtig, daß man ein Gefühl dafür entwickelt, wie schwer Gegenstände sind. Spätestens, wenn man voll gerüstet herumlaufen will, zählt jeder halbe “Stein”, den man irgendwo einspart.

In diesem Zusammenhang sei auch nochmal auf die Tragkraftanzeige im Spielstand hingewiesen. Macht sie Euch zu Nutze. Schaut, wieviel Prozent ihr frei habt in welcher Situation. Seid neugierig! Stellt Euch Fragen wie: kann ich mehr Sachen tragen, wenn ich Dinge in Rucksäcke verpacke? Wird ein Schwert eigentlich schwerer, wenn ich es in die Hand nehme? usw. Und dann probiert ihr das einfach aus.

Größe

Weiterhin haben Gegenstände eine Größe. Eine Breite, eine Höhe, eine Länge. Wer schon einmal versucht hat, einen Zweihänder in einen Rucksack zu stopfen, weiß um die Einschränkungen, die damit einher gehen.

Waffenklasse

Bei Waffen und Rüstungen steht jetzt noch viel mehr. Was ist es für eine Waffe? Also welche Sektion bei “erfahrung kampf” ist für diese Waffe zuständig? Daraus ergibt sich auch, ob man diese Waffe überhaupt benutzen kann. Ein Kurzschwert ist offenbar ein Kurzschwert. Okay das mag jetzt niemanden überraschen, aber was ist denn ein Avalonier für eine Waffe? Ein Sanduzzer? Eine Exxlinge? Hier könnt ihr es herausfinden.

Waffeneigenschaften

In der Beschreibung steht, wieviel Schaden man macht und wie gut man parieren oder angreifen kann. Die Beschreibung an sich ist natürlich erstmal etwas sinnfrei. “Nicht besonders gross” klingt erstmal nicht gerade nach ermutigend viel, aber wieviel es wirklich ist, wissen wir schlichtweg nicht.

Vergleiche!

Interessant werden diese Eigenschaften erst, indem man sie vergleicht. Hier die Bewertung eines Langschwertes:

> bewerte langschwert
Ein Langschwert, das etwa zwei "Steine" wiegt und duenn und besonders lang
ist. Es ist eine Klingenwaffe, mit der Du grossen Schaden machen, gut
parieren und auch sehr gut attackieren kannst, und wird noch ewig halten.
Letztendlich gefaellt Dir das Langschwert ganz gut.
Das Langschwert gehoert zu den Langschwertern.
Es wird einhaendig gefuehrt.

Zur Anschauung habe ich die beiden Waffen mal in eine Tabelle gepackt:

  Kurzschwert Langschwert
Gewicht ein Stein zwei Steine
Länge lang besonders lang
Breite dünn dünn
Schaden nicht besonders gross gross
Parade gut gut
Attacke gut sehr gut
Klasse Kurzschwert Langschwert

Fazit:

1) Ein Langschwert scheint also schonmal länger zu sein als ein Kurzschwert. Ein Kurzschwert paßt vielleicht noch in einen Rucksack. Ein Langschwert vielleicht nicht mehr, wer weiß. Ob die Länge einer Waffe zudemVorteile im Kampf bringt, ist mir nicht bekannt.

2) Das Langschwert macht offenbar mehr Schaden und hat einen Bonus bei der Attacke gegenüber dem Kurzschwert. Fürs Parieren sind sie aber offenbar gleich gut.

3) Die verbesserten Eigenschaften bezahlt man mit mehr Gewicht. Ein Langschwert ist offenbar doppelt so schwer wie ein Kurzschwert.

4) Die beiden Waffen gehören zu unterschiedlichen Klassen. Nur weil ich ein Kurzschwert nutzen kann, heißt das noch lange nicht, daß ich auch ein Langschwert benutzen kann. Und ich muß in beiden Klassen getrennt meinen Meister machen.

Schlußwort

Ihr seht, worauf ich hinaus will. Es gibt sehr viele Informationen, wenn man nur die Augen aufmacht. Nutzt sie!

Hier noch ein Übungsbeispiel mit zwei Rucksäcken:

Ein handlicher Rucksack aus schwarzem Leder. Man kann deutlich erkennen,
dass es sich um dunkelelfische Handwerksarbeit handelt, denn die
Verarbeitung zeugt von viel Geschick.
Schnell betrachtest Du den Rucksack eingehender:
Ein Rucksack, der etwa einen "Stein" wiegt und noch ziemlich leer ist.

sowie

Der Jaegerrucksack wurde in geschickter elfischer Handarbeit aus weichem
Wildleder gefertigt. Er eignet sich besonders gut fuer den Gebrauch noch
juengerer Elfen und obwohl sich sein Material samtig weich und geschmeidig
anfuehlt, scheint er stabil genug um Felle, Skalpelle und andere wertvolle
Habseligkeiten sicher unterzubringen.
Auf seiner Vorderseite erkennst Du eine zierliche Stickerei.
Ein elfischer Jaegerrucksack, dessen Inhalt etwa vier "Steine" wiegt und
der schon halb voll ist.

Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Spaß beim Erforschen von Avalon. Seid neugierig!

Werft Eure Karten weg

Manchmal, wenn ich jemandem erklären will, was für mich die Faszination beim mudden ausmacht, dann erzähle ich, daß das so ähnlich ist wie das Lesen eines Buches. Man liest den Text und im Kopf entstehen dazu Bilder und Vorstellungen.

Diese Vorstellungen sind subjektiv, sie sind vielleicht sogar falsch. Das ist aber völlig egal. Es ist meine Welt in meinem Kopf und sie ist wunderschön.

Man mag sich kaum daran erinnern, aber auch in den grafischen Onlinespielen gab es eine Zeit ohne Minimaps. Ich habe z.B. lange Zeit Dark Age of Camelot gespielt. Wenn ich dort durch die Welt gelaufen bin, habe ich mich an Landmarken orientiert. Den Hügel hoch, rechts am Turm vorbei, durch die Senke und dann immer geradeaus bis zur Küste.

In WOW gabs dann die ersten Pfeile an der Karte und am schlimmsten war Warhammer Online, wo man gar nichts mehr suchen mußte, sondern sämtliche questrelevante Orte gleich auf der Karte eingezeichnet waren. Hallo? Gehts noch? Was ist denn aus der Abenteuerlust geworden? Das Entdecken und Erforschen des großen Unbekannten?

In jedem dieser Spiele war für mich die schönste Zeit, als alles neu war und man das nicht kannte. Ich weiß noch, wie ich mich das allererste Mal durchs Sumpfland nach Menethil gekämpft hab. Der Weg wollte NIE enden. Im Kopf waren das K I L O M E T E R ;)

Fürs MUD gilt genau dasselbe. Selbst wenn ich nur einen Weg entlanglaufe, ist es für mich ein Unterschied, ob ich lese, daß ich durch ein hügeliges Land laufe oder ob ich auf der grafischen Karte sehe, daß vier Felder nördlich ein Fluß ist, an dem ich fix was trinken könnte. Eigentlich sehe ich den von hier aus gar nicht. Die ganzen Kreuze auf der Karte sind noch schlimmer. Wenn ich zwischen Corona und Abtei auf dem Weg stehe, sehe ich auf der Karte den Eingang von Dhungar. Das macht doch alles kaputt. Ohne Karte wäre Dhungar verdammt weit weg. Wieviele Felder müsste ich laufen? 50? 60? Ich muß ein ziemlich großes Gebirgsmassiv umrunden. Im Kopf wäre die Entfernung riesig, eben weil der Weg so lang ist.

Eine grafische Karte ändert für mich das Spielgefühl komplett. Ich bin nicht mehr im Wald drin, ich schwebe oben drüber. Ich habe im Kopf nicht mehr die Bilder, welche das Lesen von Beschreibungen erzeugt, sondern die grafische Karte. Und das finde ich schade.

Dazu kommt, daß das Gedächtnis nicht trainiert wird. Es ist ein Unterschied, ob man gelesen hat, das sich am Straßenrand ein Lederladen befindet, oder ob man nur das Symbol abspeichert. Das fällt dann spätestens dann auf, wenn man nach G für Gasthaus sucht und vor einem Grundstück landet oder zu B wie Bank rennt und dann vor einem Blumenladen steht.

Daher mein Aufruf: WERFT EURE KARTEN WEG! :)

Es muß ja nicht für immer sein. Aber versucht es einfach mal. Selbst wenn es nur für einen halben Tag ist und wenn Euch ganz schlimm langweilig ist. Ihr werdet Avalon mit anderen Augen sehen. Euch werden Dinge auffallen, die ihr noch nie bemerkt habt. Selbst eine triviale Reise wie von Miobaas nach Alotria wird zu einem langen Weg durch eine Landschaft von unbekannter Schönheit. Nereid ist viel größer als ihr bisher dachtet. Avalon ist viel größer als ihr bisher dachtet.

Und auch an die Adeligen möchte ich mein Wort richten. Wenn ihr etwas Neues baut, fangt nicht mit der Karte an. Baut Eure Räume und überlegt, was von der Umgebung von dort sichtbar ist. Nicht nur ich werde Euch danken, sondern z.B. auch all die blinden Spieler. Und wenn ihr unbedingt eine Karte machen wollt, macht sie ganz zum Schluß. Oder laßt sie weg ;)

Vom Umgang miteinander

Zur Vorgeschichte fuer diejenigen, die es nicht verfolgt haben bisher:

Aus der blinden Spielergemeinschaft gibt oder gab es mehrmals Vorschläge, wie man ihnen in einer ganz bestimmten Situation das Spielen erleichtern kann. Konkret geht es darum, bestimmte Monster in der Unterwelt zu finden. Einer der Spieler vergriff sich dann sehr ordentlich im Ton, dazu habe ich meine Meinung schon dargelegt.

Von Adeligenseite kam als Antwort, dass Avalon kein Wunschkonzert sei und Spieler generell keine Rückmeldung erhalten und der Adel sich vorbehält, alles intern zu entscheiden und zu machen und tun und die Spieler das hinzunehmen hätten.

Irgendwie ist das kein schöner Umgang miteinander.

Ich möchte die Metapher mit dem Konzert mal strapazieren: Wenn Avalon ein Konzert ist, dann ist es mitnichten so, dass Adelige das Orchester und Spieler die Zuhörer sind. Wir alle sind das Orchester. Okay, wir spielen unterschiedliche Instrumente. Der eine spielt die erste Geige, ein anderer nur das Triangel in der letzten Reihe.

Die Musik, die am Ende herauskommt – Avalon in seiner ganzen Pracht und Schönheit – ist Ergebnis der Bemühungen aller: Adelige programmieren, debuggen usw., Admins halten das MUD und den Server am Laufen usw., Spieler finden Fehler, helfen sich gegenseitig, begleiten neue Spieler, erfüllen das MUD mit Leben usw.

Avalon wäre nicht Avalon, wenn auch nur eine dieser Gruppen fehlen würde.

Von daher wäre es meiner Meinung nach nur fair, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet. Spieler sind aufgefordert, sich einzubringen, Ideen und Fehler abzusetzen. Wenn jetzt eine Spielergruppe einen Vorschlag hat und der ihnen sogar wichtig ist, dann wäre es mehr als anständig, wenn sie vom Adel dafür eine Rückmeldung bekommen. Das kann ein klitzekleiner Brief sein:

“Vielen Dank für Euren Vorschlag. Wir haben ihn entgegengenommen und intern diskutiert. Leider steht derzeit niemand zur Verfügung, der das bauen kann. Habt bitte Geduld.”

Ich glaube, dass den meisten Spielern das völlig reichen würde. Einfach nur eine Rückmeldung, daß man weiß, daß der Vorschlag nicht in einem großen, schwarzen Loch gelandet ist. Niemand redet gern mit einer Wand.

An dieser Stelle stehen mehrere Einwände:

“Man darf keine Adelsinformationen rausgeben.” Das halte ich für vorgeschoben. Natürlich gibt es den Adelskodex. Er hat seine volle Berechtigung. Er existiert, weil die Vergangenheit gezeigt hat, daß es immer wieder Leute gibt, die mit der Macht eines Adeligen nicht umgehen können, die Informationen weitergeben oder gar aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, um sich oder Freunden Vorteile zu verschaffen. Ich denke jedoch nicht, daß die Tatsache, ob ein Vorschlag angenommen wird und irgendwann mal eingebaut wird oder nicht, wirklich kodexrelevant ist. Wer bezieht denn aus dieser Information einen Vorteil?

In anderen Spielen ist es übrigens nicht unüblich, daß es eine Vorschau gibt, was es demnächst alles Tolles und Neues geben wird. Vielleicht könnte man sowas in Avalon auch einführen. Ich glaube, daß Spieler auch sowas wie Vorfreude kennen. Natürlich besteht die Gefahr, daß man etwas ankündigt, was nie fertig wird. Aber wenn eine neue Gilde kurz vor der Fertigstellung ist, warum dann nicht darüber berichten? Oder vielleicht bezieht ein Adeliger sogar Motivation daraus, daß es Rückfragen gibt, wann denn sein Projekt endlich fertig wird, beflügelt ihn die Tatsache, daß die Fertigstellung seiner Arbeit sehnsüchtig erwartet wird, zu neuem Tatendrang (hach schöner Satz). Zum Glück gibt es ja die ersten Adeligenblogs und was dort zu lesen ist, läßt mich hoffen.

“Man habe doch gar keine Zeit, jeder kleinen Idee zu antworten.” Das verlangt doch keiner. Hier kann man sicherlich mit Augenmaß herangehen. Im Zweifel versetzt man sich mal in die Situation des Spielers und versucht einzuschätzen, ob er eine Rückmeldung erwartet.

“Man mag nicht mit Spielern diskutieren.” Dies ist zugegebermaßen ein Problem, was sich nicht so leicht lösen läßt. Es gibt mit Sicherheit dann Diskussionen, die ausufern. Spieler sind mit der Antwort nicht zufrieden, in ihrem Diskussionsstil sehr… ähm… dominant o.a. Wir sind alle Menschen mit Schwächen.

Wie wäre es, wenn man versucht, das Ganze in Bahnen zu lenken, die handhabbar sind. Seitens der Spielerschaft werden ein oder mehrere Spieler bestimmt (gewählt oder was auch immer), welche stellvertretend und vermittelnd zum Adel Kontakt haben und eben genau solche Dinge versuchen zu klären. Vielleicht wird auch von Seiten des Adels ein Ansprechpartner bestimmt, der eine ähnliche Rolle bekommt.

Es wäre in meinen Augen ein Versuch wert.

Mal was anderes

Was mir wirklich sauer aufstößt, ist verlogene Moral. Ich möchte dazu mal ein Beispiel bringen:

Es begab sich, daß bei einem Fußballspiel in der gegnerischen Mannschaft ein schwarzer Spieler war. Der hat sich auf dem Platz benommen wie der letzte Dreck. Er hat böse gefoult, sich ständig beim Schiedsrichter beschwert, Schwalben vollbracht, kurzum sich schlichtweg richtig unsportlich verhalten.

Der Unmut auf der Tribüne nahm stetig zu, er wurde ausgepfiffen usw. Als irgendwann aus der Intelligenzfraktion Affenrufe laut wurden, gab es wildes Geschrei und die Affenrufe wurden niedergebrüllt.

Toll, denkt man jetzt, Fußballfans mit Zivilcourage. Haha sage ich da nur, weil:

Das Spiel wurde von einer Schiedsrichterin geleitet, also einer Frau. Als die Tribüne mit ihren Entscheidungen nicht einverstanden war, brüllte die gesamte Tribüne “Hure, Hure” das es nur so durch die Stadt schallte. Da waren sich plötzlich alle einig.

In meinen Augen ist das einfach nur verlogene Doppelmoral. Über sowas könnt ich einfach nur kotzen. Schwarze dürfen nicht beschimpft werden, aber Frauen so laut es geht? Vielen Dank ihr Arschlöcher.

Was hat das jetzt mit Avalon zu tun?

Wenn ein Spieler auf einen Vorschlag eine Antwort bekommt, die ihm nicht passt und daraufhin seine Behinderung rauskramt und laut Diskriminierung schreit, weil er dadurch die Gegenseite schön mit der Moralkeule unter Druck setzen kann, dann könnte ich darüber ganz genauso kotzen. Vielen Dank Du A…

Ökodach

Und weiter gehts auf unserer Rätselreise durch Avalon. Diesmal gilt es, dem alten Elfen Charriu das Dach zu reparieren.

Das Schwierigste an diesem Rätsel ist es, den Kerl überhaupt zu finden. Das Problem dabei: Entweder man weiß wo sein Haus steht, oder halt nicht. Ich mag auch gar nicht zuviel verraten. Nur soviel: Er wohnt nicht auf der Elfeninsel ;)

Wer es jetzt nicht weiß, möge nicht verzagen. Eigentlich läuft man dem Kerl und seinem Haus früher oder später, und eher früher als später, über den Weg.

Angenommen, wir haben oben erwähnten, älteren Herren gefunden, so erwartet uns nun ein kleines Geduldsspiel. Ein blinder Spieler meinte letztens zu mir, er hasse dieses Rätsel, weil der Kerl ihn so unerträglich zutexten würde. Kann ich ihm nachfühlen. Aber wir wollen uns heute mal in Geduld und Demut üben und dem alten Mann einen Gefallen tun. Also hört ihm gut zu und antwortet auf seine Fragen.

Falls ihr sein Haus verlasst und er ruft Euch hinterher, ihr wüsstet noch gar nicht alles, um Euch auf die Suche zu machen, so nehmt das bitte ernst und kehrt zu ihm zurück. Auch wenn ihr meint, ihr wisst, was ihr ihm bringen sollt, weil ihr grad mit den Füßen draufsteht, laßt es dort und fahrt erst zu ihm. Verlasst also bitte erst sein Haus, wenn er damit einverstanden ist. Nehmt bitte auch seine Hinweise ernst. Ansonsten wird Eure Rückkehr nicht von Erfolg gekrönt sein. Ich hab glaub ich drei Anläufe gebraucht, lalala…

Fazit: Das Rätsel an sich ist eigentlich sehr einfach, insofern man ein klein wenig über die Geographie Avalons Bescheid weiss. Insbesondere Elfen sollten gar kein Problem haben.

Ökostrom

Ein ganz winziges Rätselchen ist mir doch glatt durch die Lappen gegangen. Es heißt

Am Ahornbaum in Ilmelorn gibt es Probleme mit der Beleuchtung.

und

Info: Gerda Gast1 hat wieder Licht in den Ahornbaum gebracht.

Okay, dachte ich mir, das kann ja so schwer nicht sein – und beginne durch Ilmelorn zu irren auf der Suche nach kaputten Lampen, erloschenen Fackeln, ausgelaufenen Öllampen oder Ähnlichem.

Hmm… großes Fragezeichen im Gesicht.

Das ging auch nicht weg.

Irgendwann dämmerte es mir dann doch…

A H O R N B A U M !!!

Manches dauert eben etwas länger.

Fazit: Süßes, kleines Rätsel für blutige Anfänger. Etwas erfahrenere Spieler haben ab und an auch mal ein Brett vor dem Kopf.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.